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St. Pöltens gute Seite

Jakob Winter

Jakob Winter
Kolumnist

Foto Luiza Puiu, Sebastian Reich

Wie viel Wachstum verträgt die Landeshauptstadt?

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei der „Kleinen Zeitung“.

„Keine Angst vor einem Stück mehr Dichte und Wachstum.“

Wo wollen Sie lieber leben? In einer „liebevollen Mittelstadt mit eigenem Profil“ – oder in „einer der vielen Speckgürtel-Gemeinden von Wien“? Es ist ein schöner Gegensatz, den die Kritiker der großen Wohnbauprojekte in St. Pölten konstruieren – mit dem Schönheitsfehler, dass es eben eine  ...


Foto Luiza Puiu, Sebastian Reich

Kleine Stadt, was nun?

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei der „Kleinen Zeitung“.

Schade um schöne Sätze wie „Amazing how many St. Pöltens there are in Europe“.

Als jemand, der in die ganze Chose nicht involviert war, darf ich es ja sagen, ohne zuerst groß die Gewinner zu loben: Ich hab‘ mich wirklich geärgert, als die Kulturhauptstadt 2024 nicht an St. Pölten, sondern an Bad Ischl gegangen ist.
Und zwar nicht (nur) aus irgendeinem  ...


Foto Luiza Puiu, Sebastian Reich

Nationalratswahl im Zeichen von Ibiza

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei der „Kleinen Zeitung“.

„Bei dieser Wahl geht es weit mehr um die Vergangenheit als um die Zukunft.“

Am 29. September wählen wir einen neuen Nationalrat. Und selbst auf die Gefahr hin, wie der zynische alte Grantler vom Dienst zu wirken, möchte ich festhalten: Zum ersten Mal fühlt es sich für mich an, als ob es bei dieser Wahl weit mehr um die Vergangenheit geht als um die Zukunft.


Foto Luiza Puiu

VON OBRITZBERG NACH IBIZA. WAS MAN DARF UND WAS NICHT.

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei der „Kleinen Zeitung“. Es ist jetzt schon etliche Jahre her – die Unterführung gab es damals noch ebensowenig wie die Umfahrungsstraße –, da bin ich, sagen wir, bei dunkelgelb über die B1-Eisenbahnkreuzung in Prinzersdorf gefahren. Die freundlichen Polizisten, die auf der anderen Seite der Querung daraufhin aus dem Streifenwagen stiegen und mich zur Seite winkten, waren der Ansicht, dass es eventuell doch  ...


Foto Luiza Puiu

Förderungen – Wie transparent ist transparent?

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei der „Kleinen Zeitung“.

Also: Einerseits ist es wunderbar, dass St. Pölten jetzt bei offenerhaushalt.at öffentlich macht, wieviel Geld aus dem Stadtbudget für welche Zwecke eingesetzt wird, welche Sektoren (Bildung, Soziales, Verkehr,…) wie viel Förderungen bekommen. Erst die Hälfte aller Gemeinden legt ihr Budget auf der Plattform offen, da ist es gut, wenn Landeshauptstädte mit gutem Beispiel  ...


Foto Luiza Puiu

St. Pölten & Der Klimawandel - Was muss sich ändern?

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei der „Kleinen Zeitung“.

Also: Wie Sie in diesem Heft bereits gelesen haben, ist St. Pölten auf einem ganz günstigen Weg, was die klimatechnische Nachhaltigkeit angeht – oder, sagen wir, zumindest auf einem günstigen Weg im österreichischen Vergleich. Kompakte Städte haben da einen Startvorteil gegenüber zersiedelten Dorflandschaften, was etwa Verkehrsplanung (mehr öffentlich als  ...


Foto Luiza Puiu

Kopftuchverbot in Schulen – Eine gute Idee?

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei „Addendum“.

Die Debatte, ob „wir“, ob die österreichische Gesellschaft ein Kopftuchverbot in Schulen braucht, hat zwei Seiten. Eine davon ist emotional, eindimensional und an sich recht einfach zu beantworten. Die andere stellt ein kompliziertes Thema in den Raum, das man sehr, sehr differenziert betrachten muss. Sie können sich vorstellen, welche Seite der Debatte den politischen Diskurs  ...


Foto Luiza Puiu

NÖ im Jahr 2023 - was sich in den nächsten Jahren ändern soll?

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei „Quo vadis veritas“.

Es gibt viele Fragen, die man vor der Wahl diskutieren könnte. Man muss sie nur stellen.

Wenn man auf der Website der niederösterreichischen Freiheitlichen auf „Themen“ klickt, kommt man auf eine völlig leere Seite. „Fehler“ steht in der Kopfzeile, dann kommt lange nichts, in der Fußzeile verweist ein automatischer „Beliebteste  ...


Foto Hanna Partaj

Die Sache mit dem Sektoralen Bettelverbot – Eine Gute Idee?

Zu betteln, sagte mir vor ein paar Tagen ein Obdachloser traurig, sei furchtbar erniedrigend. Er versuche es so gut es gehe zu vermeiden. Doch wenn die Taschen leer sind und der Hunger drängt, dann muss er – ob er will oder nicht.
Wer an den bettelnden Gestalten mit ihren Pappbechern vorbeistapft, der muss nicht – der kann. Er kann ein, zwei Münzen in den Becher werfen. Oder er hebt den Kopf und tut so, als hätte er das Elend nicht bemerkt. Kein Bettler schränkt einen anderen  ...