MFG - Das Magazin
St. Pöltens gute Seite


Foto Matthias Köstler
Meinung
no future politik

Als Bürger ertappt man sich bisweilen bei der ungläubigen Frage „Das gibt es noch nicht?“ So ist es mir zuletzt in einem Gespräch mit Umweltexperten der Stadt ergangen, als diese darauf hinwiesen, dass es im Magistrat keine über den Abteilungen stehende, diese koordinierende Klimaschutz-Stelle gibt. St. Pölten ist dabei übrigens keine Ausnahme, sondern die Regel, dabei wäre ein
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Meinung
IN WAS FÜR EINER STADT LEBEN WIR EIGENTLICH ...

… in der Jekyll & Hyde gespielt wird. Wurde von vielen massiv ein Gestaltungsbeirat als Wahrer der baulichen Identität gefordert, so ist manch Fürsprecher – nachdem das Gremium seine Arbeit aufgenommen hat – plötzlich gar nicht mehr so begeistert. Teils aus persönlicher Betroffenheit, teils auch aus offensichtlichen Kinderkrankheiten: So ist die Rede von Verzögerungen bei
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Meinung
MONEY LEFT TO BURN

Noch immer geht die Welt unter und nun könnte es dann endlich mal vorbei sein. Nach Finanz-, Euro- und Staatsschuldenkrise findet jetzt diese unsägliche Corona-Plage mit all ihren Nebenwirkungen ein Ende. Lieferkettenstörung, Fachkräftemangel, Rohstoffknappheit, Energiekostenanstieg. Und da rede ich noch gar nicht von den wirklichen Problemen. (Ob unser staatspolitisches System ein
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Meinung
SPRACHKULTUR

Das Deppenapostroph hat‘s geschafft – es ist salonfähig geworden. Also fast. Der Duden sagt zwar noch immer, dass es im Deutschen kein Genitiv-S mit Apostroph gibt. Aber diese oberste Instanz für eine korrekte Sprache toleriert das hochgestellte Stricherl, um einen Eigennamen hervorzuheben. Zum Beispiel: „Oma’s Küche“ geht gar nicht, „Gerti’s Küchenkastl“ am Türschild ist  ...


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Psychostasis

Im Rahmen der Biennale in Venedig konnte man bis Ende Mai den gleichnamigen Kurzfilm der Künstlerin Holly Zausner sehen: Eine Frau in mittleren Jahren durchstreift die Stadt (die Serenissima) – sie befindet sich offenbar in einem Limbo zwischen Leben und Tod („Psychostasis“ beschreibt jenen Zustand, in dem die Seele seitens des Göttlichen gleichsam „gewogen“ wird). Immer wieder zieht  ...


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Füllfeder

Eine Kolumne mit der Füllfeder, geschrieben in ein Moleskine-Notizheft mit einem Ahornblatt als Lesezeichen. In unserem kleinen Garten, mit dem süßesten Hund daneben. Vor mir summt eine Umwälzpumpe, damit das Wasserl im Pool Freude hat. Das Kimi-Hunzi, schwarzes Mädi, liegt vor einem rechteckigen Blumentopf mit orangefarbenen und rosa Blumen. Mit ‚rosanen‘ Blumen gefällt mir
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Echte Spaltung

Letzten Monat reiste ich nach Les Mureaux, eine Banlieue am Rand von Paris. Dort arbeitet „Le Rocher - Oasis des Cités“. Die katholische Organisation schickt bürgerliche, weiße Franzosen in arme Vororte, um dort zu leben. Vor einigen Jahren traute sich wegen der Unruhen nicht einmal die Polizei in diese Gebiete – auch nicht nach Les Mureaux. Heute will Le Rocher so die Risse in
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„Heißer“ Sommer

Wenn man mit seinem minderjährigen Sohn die Sendung „2 Minuten, 2 Millionen“ im Fernsehen schaut, wird einem angst und bange. Die Werbeeinschaltungen zur Primetime könnten gut und gerne auf jedem Pornokanal Platz finden. Es werden alle Arten von Erotikspielzeugen von Amorelie bis Eis.at ausgestrahlt, flankiert von Scheidentrockenheit und Partnerbörsen. Soviel ich verstanden habe,
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Foto Luiza Puiu, Alexandra Unger
Meinung
#visitstpoelten – Ist St. Pölten einen Besuch wert?

GEORG RENNER
Der Wilhelmsburger arbeitet als Journalist bei der „Kleinen Zeitung“.

„Es müssen nicht alle nach St. Pölten kommen. Aber ein paar dürfen es schon sein.“

#visitstpoelten hieß der Hashtag, unter dem die Stadt vor einigen Wochen ihre neue  ...


Foto Matthias Köstler
Meinung
Eigentlich ...

Eigentlich wollte ich mich in diesem Leitartikel mit dem Masterplan 25/50 beschäftigen, mit den Zukunftsvisionen für St. Pölten, die - auf 200 Seiten zusammengetragen - so etwas wie die Roadmap für die nächsten Jahre darstellen. Darstellen sollen. Denn ist jeder Plan per se ein Unterfangen mit offenem Ausgang, in „stabilen Zeiten" aber doch einigermaßen abschätzbar, so hat uns
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