MFG - Das Magazin
St. Pöltens gute Seite

Koffer packen

Text Tina Reichl
Ausgabe 09/2012

Ich packe meinen Koffer und nehme mit … Gewand für two and a half man, Windelvorrat für ca. ein halbes Jahr – man weiß ja nie!, Schlechtwettergewand für den „wahrscheinlichen“ Fall, dass in Italien im August eine Kältewelle mit Minusgraden ausbricht, Regenschirm, Sonnenschirm, Schuhe für drei Personen für alle Gelegenheiten (Bergtour, spontaner Opernbesuch, Tiefseetauchen), Kulturbeutel – warum der so heißt bleibt für immer ein Rätsel – mit geschätzten 20 Tiegeln voll mit Cremen, Flüssigkeiten und Wässerchen (Nivea und Wasser reicht leider nicht mehr!), Notfallmedizintasche mit allen legalen und illegalen Drogen + Marienkäferpflaster, Pille (sonst kommt beim nächsten Urlaub noch ein Koffer dazu – Wah!), Literatur (obwohl ich „Shades of grey – geheimes Verlangen“ nicht gerade dazu zählen würde), Badetasche all inclusive (ca. zehn Kilo), Sonnencreme mit LSF 50 – wir wollen ja keinen Sonnenbrand, Kühltasche, Luftmatratze, Wickeltasche, zehn Schnuller – nur für den Fall, dass wir die anderen neun verlieren, Fläschchen mit Milchpulver für zwei Monate, Lieblingsstofftier, Strandspielzeug für einen ganzen Kindergarten, Kinderwagen (nicht für den Nachwuchs, sondern für die Badetasche!), Laufrad, Picknickdecke, Digitalkamera, Spiegelreflexkamera, Videokamera (es ist mein erstes Kind!), Aufladekabel für zwei Handys, iPad und alle Kameras, Kuschelpolster für die lange Autofahrt, Verpflegungspaket fürs Auto, TomTom – um „Diskussionen“ zu vermeiden, Pässe, Mutterkindpass, Reiseführer – die sind so schön schwer im Rucksack,  Zauberstab – um das alles in zwei Koffern unterzubringen …
Und wie war Ihr Urlaub?