MFG - Das Magazin
St. Pöltens gute Seite

Frühstück bei wir

Text Tina Reichl
Ausgabe 09/2008

In den letzten Tagen haben sich die Ereignisse überstürzt. Der Kaiser hat nach Jahrzehnten der Absenz wieder den Thron bestiegen. Wir trafen den Monarchen in seiner Residenz zur Frühstücksaudienz und plauderten mit ihm bei einer Schale Jacobs Monarch über sein Comeback, sein politisches Programm und seine Kronjuwelen.

(Redakteur kommt abgehetzt zum Termin)
Er ist ein bissal spät. (Redakteur sieht sich um, sieht aber sonst niemanden) Wer?
Na EEEEEEr! (Kaiser deutet auf ihn) Ach so - ICH! Ja, Verzeihung Majestät, komm gerade direkt vom Kaisermanöver.
(großmütig) Na, da wollen Wir ihm in unserer unendlichen Gnade noch einmal vergeben!
(Redakteur sieht sich verwundert um, unsicher) Wer wir?
(Kaiser schüttelt indigniert den Kopf und zeigt auf sich selbst) Na, WIR!
Ach so, ja, verstehe! Ihr Auftauchen war ja einigermaßen überraschend, ebenso wie die Wiedereinführung der Monarchie. Ist diese Staatsform gegenüber der Demokratie denn nicht überholt?
Aber ganz und gar nicht. Schau Er, der Unterschied zwischen Monarchie und Demokratie ist ja in Wahrheit gar kein großer: In der Monarchie hat das Volk nichts mitzureden und die Aristokraten bzw. die Politiker machen, was sie wollen. Na, und in der Demokratie kann das Volk zwar angeblich mitreden, trotzdem machen die Politiker was sie wollen! Also, was ist ehrlicher?
Was viele überrascht hat, Majestät, ist die Verlegung der Reichshauptstadt von Wien nach St. Pölten. Welche Überlegungen lagen dem zugrunde?
Na Er stellt aber komische Fragen – das liegt doch auf der Hand: St. Pölten liegt mitten in Europa, und Wir wollen ja á la longue wieder die alten Kronländer vereinen. Außerdem bestehen in dieser Region bereits seit Jahrzehnten gut funktionierende absolutistische, äh absolute Verhältnisse – auf Landesebene unter Fürst Erwin, auf Stadtebene unter Großherzog Matthias. Und die Leute schätzen ja klare Verhältnisse!
Ein ungewöhnlicher erster Schritt Ihrerseits war, dass Majestät sämtlichen Poltikern Berufsverbot auferlegt hat. Ist es Ihnen nicht schade um große Politpersönlichkeiten wie Alfred Gusenbauer?
Naja, er wird uns schon abgehen, der Gusi, wenngleich... (bestimmt) ein Metternich war er keiner! Ich kenn ihn ja noch aus unserer Kindheit, wie wir zusammen in der Sandkiste gespielt haben – ich hab Sandburgen gebaut, er sowjetische Plattenbauten und Luftschlösser. Und Kanzler wollt er werden, wie der Onkel Bruno – war halt schon damals ein bescheidenes Bürschchen. Aber in der Regierung, als Kanzler, war er wirklich eine Granate – auch für die Koalition. Der konnte Geschichten erzählen! So originell! Und nichts davon hat gestimmt! Was der alles versprochen hat. Aber ich muss sagen, die ganze Regierung hat ja im Grunde genommen gute Arbeit geleistet.
(verwundert) Äh Majestät, gute Arbeit? Überhaupt... Arbeit?
Ja freilich, die waren teilweise sogar brillant, nur falsch eingesetzt. Deshalb werden wir sie dort unterbringen, wo ihre wahren Stärken liegen: Als Schauspieler im k.u.k. Hofheater nächst der Burg! A bisserl schad ist nur, dass wir schon ein paar Talente verloren haben. Etwa diesen Anglisten, wie hieß der noch schnell (überlegt), ach ja, der Hubsi Gorbach. Großartiger Komiker! Schad, dass ihm unser Country too small war. Oder dieser KHG. Ein fescher Kampl. Aber der wohnt ja mittlerweile angeblich auf Meinl European Land und ist dort baden gegangen. Aber vielleicht können wir den einen oder anderen zurückholen, bräuchten immerhin noch ein paar Statisten, etwa für den siebenten Zwerg von links. Gleich neben dem Wolfi Schüssel.
(schmunzelt) Dieser Schüssel, der war auch ein Schlawiner, meiner Seel a Gott! ‚Wenn wir dritter werden, gehen wir in Opposition’... (schüttelt amüsiert den Kopf) Und dem Gusi habens Lügen vorgeworfen, köstlich, und der Haider hat gar einmal plakatiert „Er hat euch nie belogen!“ Das ist ja schon eine Lüge in der Lüge. Diese Buberln, so witzig.
Der Haider scheint überhaupt nicht Euer Fall zu sein Majestät?! Immerhin haben Sie auf Ihre Ansprüche in Kärnten verzichtet und es mit den Worten „Kärnten, weg damit!“ in die Eigenstaatlichkeit entlassen.
(nachdenklich) Schweren Herzens, schweren Herzens! Aber das war rein aus Sicherheitsgründen – ich mein, wenn dort jetzt sogar schon die Ortstafeln verrückt werden, wie stehts da erst um die Bevölkerung. Und beim Landesfürsten besteht ja bei manch Aktionen auch der dringende Verdacht. Können ja nicht riskieren, dass der Kärntenwahn auf das ganze Reich übergreift. Seinetwegen.
Von der Innen- zur Außenpolitik. Werden Sie diese auch an die Kronenzeitung delegieren wie die SPÖ?
Na, das machen Wir schon selbst. Da gehört mehr dazu als Briefe schreiben wie dieser Redakteur von der Krone. Der, der für die Leserbriefseite zuständig ist – dieser Fairyman!
Das ist Faymann!
(verwirrt) Wie meinen?
Euer Majestät, meinen den Herrn Faymann, so heißt er, nicht Fairyman.
Ja genau, der soll angeblich zuverlässig sein... (kichert) na da wär er der Erste! Entschlossen ist er definitiv – Stimmen um jeden Preis. Bei seinem Fünf-Punkteprogramm bekommt ja der Weihnachtsmann Angst. Egal, es reicht! Außenpolitisch greifen Wir jedenfalls auf das altbewährte “Bella Geranti alii, tu felix austria nube“ zurück, also „Andere mögen Kriege führen, du glückliches Österreich heirate!“  Es gibt keinen Grund „Nein“ zu sagen! Sind wir doch ganz gut gefahren damit in Vergangenheit! (nachdenklich) Okay, für die Marie Antoinette nicht so ideal... und der Maximilian, naja...  aber so en gros...
Aber Sie haben ja gar keine Kinder im heiratsfähigen Alter Majestät?! Wen wollen Sie da also verheiraten?
Da hat Er schon recht, aber Wir haben bitteschön kommode Frauen im Staatsdienst. Die bisherige Außenministerin zum Beispiel ist grandios! Da weiß man sofort, wer die Hosen anhat – stell er sich etwa diesen kleinen Franzos‘ Sarkozy neben unserer Ursula vor. Na möchten Wir sehen, ob der sich noch aufmucken traut. Die Plasnik symbolisiert wie keine andere die wiedererlangte Größe unseres Reiches! Und diese Kdolsky, die ist ja auch eine Nummer für sich, eine ganz Lustige – okay, als Politikerin ein Desaster, aber tanzen kann die – hui, wie die Czardasfürstin! Ein bisserl Sorgen bereitet Uns hingegen die Lisl Gehrer. Die ist rescher als meine Kaisersemmerl... (nimmt zum Beweis seine Frühstücksemmel und drückt sie zusammen. Es kracht) A richtige Spaßbremsen, sag ich Ihm. „Kinder statt Parties“, als ob das eine ohne das andere funktionieren würd. Aber wenn Wir ihr dieses komische Salzfassl, diese Sangria oder wie das heißt als Mitgift geben, kriegen wir sie vielleicht doch unter die Haube.
Wissen Sie eigentlich schon, wohin Sie Ihr erster Staatsbesuch führen wird!
Na zu meinem deutschen Amtskollegen selbstverständlich.
Zum Bundespräsidenten Köhler?
Geh Tschopperl! Zum Kaiser, Franz Beckenbauer natürlich! Lernt Er nicht Geschichte?
(Redakteur seufzt) Bleiben wir bei Kindern. Das Problem mit der Monarchie ist ja bekanntermaßen die Erbfolge. Das heißt, selbst, wenn der Papa noch so ein gescheiter Bursch ist, der Sohn könnt durch Inzucht und Dekadenz etwas verblödet sein!
Na und Er glaubt, das ist derzeit anders in der Politik? War er schon mal im Parlament? (kann sich ein herzhaftes Lachen nicht verkneifen) Und sonst hat man ja auch so seine Vermutungen. Nimm Er etwa die FPBZÖ – die haben teilweise sogar den gleichen Akzent...  Kommt man sich ja vor wie bei Angriff der Klonkrieger! Also wenn da nicht mal die Schwester mit dem Bruder gemeinsam auf drei Bier gegangen ist... aber bitte, Wir möchten ja niemandem etwas unterstellen. Sonst heißts gleich wieder Wir sind gegen ihn, weil er für euch ist – oder irgendwie so. Dabei sind Wir im Gegensatz zum HC Strache ja wirklich für Uns!
Sie vertreten in Sachen Integration bekanntlich eine sehr liberale Position.
Na selbstverständlich. Wir haben Uns ja ehemals nicht bemüht, alle Länder zusammenzuhalten – stell Er sich vor, 25 Nationalitäten lebten damals in der Monarchie! – nur damit ein paar geistige Nackerbatzeln jetzt wieder alle Ausländer rausschmeißen. Was machen wir denn ohne all die Deutschen? Wir waren immer multiethnisch! Braucht man sich ja nur die Stammbäume und Namen unserer Untertanen anzuschauen. Nehmen wir etwa diesen Hojac. Klassischer Fall von 2., 3. Einwanderergeneration! Und der ist sogar Moslem! Der wollt doch Halbmonde anstatt Gipfelkreuzen aufstellen!
Verzeihung Majestät, aber das war umgekehrt. Er hat geglaubt, das wollen der Alpenverein und der Bundeskanzler, und er wollts verhindern – aber das war nur ein Scherz! Der Herr heißt jetzt übrigens Westenthaler!
Ach ja, diese Intelligenzbestie ist das! Richtig – ein Scherz! Köstlich! Ganz ehrlich, so unter uns: Würde Er sich freiwillig den Namen Westenthaler zulegen? Aber bitte, ich find ihn trotzdem ganz drollig – der geht so gern in die Disko. Nur mit dem Personal soll er so seine Probleme haben, weil die plaudern einfach zu viel aus. (nachdenklich) Gibt ja keine Loyalität mehr heutzutage. Heut muss sich einer ja schon verantworten, wenn er einem Lakaien den Auftrag gibt, jemand anderes zu verprügeln. Früher hätts das nicht gegeben!
Ein anderes Thema, das der Bevölkerung unter den Fingernägeln brennt: Wie stehen Majestät eigentlich zu den Eurofightern?
Die find ich lustig, allein schon der Name! Die sind ja offiziell nur zwecks Verteidigung angekauft worden – deshalb heißens auch Fighter! (lacht herzhaft) Und so teuer warens ja bitteschön auch wieder nicht – eh nur zwei Milliarden Euro, das wären (rechnet mit den Fingern der Hand nach) na ja, so um die 28 Milliarden Schilling! Okay, könnten wir jetzt natürlich bei der Inflationsbekämpfung gut gebrauchen, aber ich find die Diskussionen ein bisserl kleinlich.  Außerdem hat der Darabos eh noch soviel beim Nachverhandeln rausgeholt.
(Redakteur räuspert sich) Sagt er.
(Kaiser irritiert) Wer?
Na Er, der Darabos. Aber der Rechnungshof hat festgestellt, dass anstatt der von Darabos angegebenen 370 Millionen nur 267 eingespart wurden, also 100 Millionen Euro weniger.
Ach so?! Na dann können wir von Glück sprechen, dass der nicht Unser Finanzminister war! Aber als ehemaliger Zivildiener war er eh als Verteidigungsminister besser geeignet, hat man ja gesehen, wie wohl er sich da immer gefühlt hat so unter seinen Offizieren, und wie ernst ihn die genommen haben. Musste sich auch sicher nicht das Rückgrat verbiegen – aber das soll ja angeblich eine Berufskrankheit sein. Die Eurofighter sind jedenfalls kein Problem, die geben Wir einfach zurück. Wurden ja vom Vorstaat bestellt, nicht vom Vereinigten Kaiserreich. Und sicherheitstechnisch tendieren Wir ohnedies zum Einsatz von Giftgas.
(Redakteur schockiert) Aber Majestät, wie kommen Sie denn darauf?
Bitte, den Einsatz von Giftgas hat mein Vorgänger Kaiser Karl ja auch schon gebilligt – und der wurde von der Römisch Katholischen Kirche immerhin selig gesprochen! Und das würd mir halt schon auch ganz gut gefallen, so eine kleine Seligsprechung (bekreuzigt sich) – bin ja immerhin Kaiser von Gottes Gnaden. Zumindest ein Bild in der Prandtauerkirche hätt ich verdient, die haben ja immerhin auch den Dollfuss aufgehängt. Ich mein, wenn so kleine Ausrutscher bei der Kirche eh nix ausmachen...
Da sind Majestät jetzt aber schon unfair. Immerhin war der Karl ja nicht der einzige Herrscher, der das zugelassen hat – und offiziell verboten per Haager Konvention wurde der Einsatz von Giftgas erst 1925.
(greift sich an den Kopf) Ach so, na dann ist es natürlich ned so schlimm, wenn’s die andern eh auch gemacht haben. Warum sagt mir das denn keiner! Bittesehr, dann halt kein Giftgas. Aber auf das k. k. Deutsch- und Hofmeister Regiment Nr. 4 verzichten Wir auf keinen Fall! Das waren noch Prachtkerle, dieser Heinzi Conrads zum Beispiel – so a fescher Bua! Und singen haben die können!  (stimmt den Refrain des Liedes an und schwingt im Takt seine Hand mit „Wir san vom k. und k Infanterieregiment. Deutsch und Hofmeister Nummero vier)
(räuspert sich) Verzeihung Majestät, aber der Conrads war kein Soldat, sondern Schauspieler!
Ach so, der war auch Ex-Politiker? Macht nichts! Die Deutsch- und Hofmeister brauchen wir sowieso nicht zum Kämpfen, sondern nur zwecks Show – so wie die Eurofighter halt. Zum Paradieren vor unserem Amtssitz und für die Fotos mit den Touristen.
Euer Majestät, wie gedenken Sie eigentlich gegen die Inflation vorzugehen? Haben Sie ein Rezept?
Also, das machen wir ganz einfach. Nachdem die Inflation ja auf diesen Teuro oder wie diese lächerlichen Münzen und Papierln heißen, aufgeschlagen wird, führen wir einfach wieder den guten alten Gulden ein. Das war halt noch eine richtige Hartwährung – aus echtem Gold! Da schauens (holt einen Gulden mit seinem Konterfei aus der Rocktasche und beißt hinein. Es kracht...) Aua! Außerdem werden wir, bevor wir Deutschkurse für Ausländer einführen zunächst einmal verpflichtende Rechenkurse für unsere Wirte anordnen. Die haben sich beim Umrechnen von Schilling auf Euro ja ordentlich verhaut. Da waren die Rechenergebnisse unserer Schüler bei der Pisa-Studie ja absolute Weltklasse!
Aber ist das nicht ein bisserl einfach, ja geradezu opportunistisch?
(aufgebracht) Impertinenter Kerl, Uns Opportunismus vorzuwerfen. Wir werden ihn gleich auspeitschen lassen. Wie kommt Er darauf?
(eingeschüchtert) Nun, Majestät... ich meine... Sie haben ja auch z. B. Kaiserwetter auf Lebenszeit versprochen. Und nach Ihren Auftritten gibt’s immer Kaiser Bier.
(fassungslos) Na, sollen Wir vielleicht Egger ausschenken? Da würden Wir heut sicher nicht da sitzen.
Politischer Erfolg ist heutzutage also eine Frage von Gratisbier?
Na selbstverständlich! Und der richtigen Zeitung natürlich! Aber da tun Wir Uns ja mit der KRONE einigermaßen leicht. Außerdem (pathetisch auf seinen Rock zeigend) kommt es auch darauf an!
(verwirrt) Worauf?
Na auf des Kaisers neue Kleider! (prustet vor Lachen heraus und stößt den Redkateur in die Rippen). Na, war der gut?! War der gut?!
(stöhnt leise auf) Großartig Majestät! (blickt auf die Uhr) Zum Abschluss eine persönliche Frage. Was wäre das Schlimmste, was Ihnen je widerfahren könnte?
(Überlegt nachdenklich, blickt dann schüchtern auf seinen Schritt) Naja, wenn Uns Unsere Kronjuwelen stibitzt würden... (schluckt)
 
Ah ja! Wir danken Ihnen für das Gespräch, Majestät. Lang lebe der Kaiser!
(Kaiser sieht sich um): Wer wir?
Na wir... vom MFG! (deutet auf sich) IIICH!
Ach so, na gut! Jaja, Wir danken Ihm auch! Es war sehr schön, es hat Uns sehr gefreut!
Infos zum Thema:
VERFASSUNG des Vereinigten Kaiserreiches St. Pölten-Pottenbrunn
Allgemeine Bestimmungen
Artikel 1: Österreich wird mit sofortiger Wirkung in „Vereinigtes Kaiserreich St. Pölten-Pottenbrunn“ unbenannt.
Artikel 2: Das Kaiserreich baut auf das Staatsgebiet des vormaligen Staates Österreich mit Ausnahme von Kärnten.
Artikel 3: Reichshauptstadt des Vereinigten Kaiserreiches wird aufgrund seiner einzigartigen Lage mitten in Europa St. Pölten.
Artikel 4: Alle Untertanen sind vor dem Gesetz gleich (außer dem Kaiser, der ist gleicher!). Vorrechte der Geburt, des Geschlechts, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen. Niemand im Land – ob Inländer oder Ausländer – darf wegen seiner Herkunft, Rasse, Hautfarbe, Behinderung oder sexuellen Orientierung benachteiligt werden.
Artikel 5: Das Vereinigte Kaiserreich bekennt sich zu seiner gewachsenen sprachlichen und kulturellen Vielfalt, die in den autochthonen Volksgruppen zum Ausdruck kommt. Sprache und Kultur, Bestand und Erhaltung dieser Volksgruppen sind zu achten, zu sichern und zu fördern. Deshalb werden auch der Pottenbrunner Minderheit gesonderte Autonomierechte zugestanden, unter anderem das Aufstellen zweisprachiger Ortstafeln.
Artikel 6: Als offizielle Nationalymne des Vereinigten Kaiserreiches wird das „St. Pölten Lied“ der Schlosskogler bestimmt!
Artikel 7: Sämtlichen politischen Mandataren wird für die nächsten fünf Jahre zur Nachdenkpause und bei Streichung aller Bezüge das Ausüben politischer Agitation verboten. Danach müssen Sie einen Aufnahmetest durchführen und ihre Befähigung und Integrität als Politiker unter Beweis stellen.
Artikel 8: Das Tragen monarchistischer Insignien ist ausschließlich dem Kaiser vorbehalten. Das Zuschautragen billiger Imitationen von Reichssymbolen wie etwa Palmers-, Burger King- oder Rosenbergerkronen ist strengstens untersagt!
Artikel 9: Als offizielles Informations-Staatsorgan und Verlautbarungsblatt bleibt – wie bisher – die „Kronenzeitung“ bestehen.
WORDRAP
Das darf auf meinem Frühstückstisch nicht fehlen: Jacobs Monarch und ein resches Kaisersemmerl
Wie würde ein Werbeslogan über Sie lauten: Bist ein Kaiser, bist ein Kaiser!
Lieblingsfilm: Sissi, alle Folgen
Lieblingsfernsehserie: Kaisermühlenblues & King Of Queens
Lieblingsmusiker: Roland Kaiser
Lieblingstanz: Kaiserwalzer
Lieblingsessen: Kaiserschmorrn, dumme Frage!
Lieblingsgetränk: Kaiserbier
Lieblingslokal: Burger King